40 Jahre Erfolgsgeschichte Vitamar gefeiert

28. Oktober 2018

„Das Freizeit- und Erlebnisbad Vitamar blickt auf eine 40 Jahre lange Erfolgsgeschichte zurück“, sagte Bürgermeister Dr. Thomas Gans am Freitag beim Empfang im Foyer des Bades. Der Erfolg habe auch damit zu tun, dass nicht nur die Gründer kräftig investiert hätten, sondern dass die Nachfolgenden das Bad immer wieder erneuert und erweitert hätten. „Unser Bad steht im Vergleich zu unseren Nachbarbädern bestens da“, bilanzierte er feierlich.

Dabei habe es einen langen Vorlauf gegeben. Bevor das Hallenwellenbad am 18. Oktober 1978 eingeweiht werden konnte, habe es acht Jahre lang Diskussionen gegeben, wie Geschäftsführer Steffen Ahrenhold zuvor schon berichtet hatte.

Gans erinnerte sich an seine eigene Jugend. Damals habe er die Entwicklung „aus erster Hand miterlebt“, war doch sein Vater bei den Stadtwerken angestellt. Damals habe man die „Crew“ des neuen Bades, also die Mitarbeiter, vorwiegend aus Stadtwerkemonteuren zusammengestellt und ausgebildet. Die Stadtwerkeleitung habe die Mitarbeiter gefragt, wer bereit sei, sich zum Schwimmmeister ausbilden zu lassen. Zwei Jahre habe die Ausbildung gedauert und sei bis zur Eröffnung des Bads abgeschlossen gewesen.

Er selbst, so Thomas Gans, habe während seines Studiums in den Ferien regelmäßig hier gearbeitet. Vorher ließ er sich bei der DLRG zum Rettungsschwimmer ausbilden. „Ich wollte ja im Notfall retten können und nicht selbst gerettet werden müssen.“ Anschließend habe er mit Frank Bengs, dem heutigen Betriebsleiter, oft gemeinsam am Beckenrand gestanden, um den Badebetrieb zu überwachen. Und dann schoss es aus ihm heraus: „Hubert Sauer war der Chef.“ Gerne hätte man ihn zu diesem Empfang eingeladen, doch wollte man Sauer, der heute 95-jährig bei Kassel lebt, die Anreise nicht mehr zumuten.

Gans bekannte sich eindeutig zum Freizeit- und Erlebnisbad Vitamar in Bad Lauterberg. Man müsse immer in die Zukunft planen, um das Bad zu erhalten. Das sei auch eine Aufgabe des Rates. In diesem Zusammenhang zitierte er aus einem Zeitungsbericht vom 19. Dezember 1988 im Bad Lauterberger Tageblatt: „Unglaublich: Mitglieder im Rat entscheiden über den Wirtschaftsplan der Stadtwerke und Investitionen im Vitamar – und waren noch nie da.“ Und weiter: „Viele Bad Lauterberger wissen überhaupt nicht, was sie an ihrem Hallenwellenbad haben.“

Zuvor hatte Geschäftsführer Ahrenhold, der frühere Kämmerer der Stadt Bad Lauterberg, einen chronologischen Rückblick auf die Entwicklung des Bades gegeben.

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