Bad Lauterberg investiert in die Wehren

13. Februar 2020

Zwei neue Fahrzeuge konnten im vergangenen Jahr an die Bad Lauterberger Kernstadtwehr übergeben werden, das Feuerwehrhaus in der Bauke für die Wehren Bartolfelde und Osterhagen wird in diesem Jahr gebaut, die Barbiser Wehr erhält als nächstes ein neues Gebäude, und danach soll das Gebäude der Kernstadtwehr vergrößert, umgebaut und erweitert werden.

Bei der Jahreshauptversammlung der Bad Lauterberger Feuerwehr am 08.02.2020 konnte Bürgermeister Dr. Thomas Gans berichten, dass in Zusammenarbeit mit der Feuerwehrunfallkasse eine Lösung gefunden werden konnte, um den jetzigen Standort an der Scharzfelder Straße zu sichern. Das Feuerwehrgerätehaus soll dazu einen Anbau erhalten, umgebaut werden und erhält eine zusätzliche Fluchttreppe. Doch bevor es soweit ist, steht erst einmal der Neubau des Feuerwehrhauses in der Bauke an, das die Wehren Osterhagen und Bartolfelde gemeinsam nutzen werden, sowie der Neubau des Feuerwehrhauses in Barbis. Die Investitionen sind zwingend notwendig, da die FUK (Feuerwehrunfallkasse) festgestellt hatte, dass die Häuser nicht den aktuellen Vorschriften entsprechen. Trotz großzügiger Landeszuschüsse bedeuten zwei Neubauten und ein Anbau Investitionen in Höhe mehrerer Millionen und damit natürlich eine enorme Belastung für den städtischen Haushalt.

Im vergangenen Jahr konnte die Kernstadtwehr gleich zwei neue Fahrzeuge in Dienst stellen; damit, so Gans, habe er im Schnitt alle 13 Monate ein neues Fahrzeug an eine der vier Wehren übergeben können. Überhaupt gibt die Stadt Bad Lauterberg viel Geld für die Sicherheit ihrer Bürger aus: etwa drei Mal so viel wie der niedersächsische Landesdurchschnitt. Dies liegt zum Teil auch daran, dass zuvor jahrzehntelang gar nichts investiert worden war, so der Bürgermeister. Dadurch waren Ausrüstung und Fahrzeuge stark überaltert - das ist nun nicht mehr der Fall, die Wehren sind exzellent ausgestattet. Auch in Zukunft, so Gans, solle regelmäßig in die Ausrüstung der Wehren investiert werden, um diese auf dem aktuellen Stand zu halten. Sein Dank gilt allen Aktiven der Wehr und in ganz besonderer Weise auch denjenigen, die sich um den Nachwuchs in der Kinderfeuerwehr und der Jugendfeuerwehr kümmern und damit die Zukunft der Wehren sichern.

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