Dank an Veranstalter für Ferienpass

25. Oktober 2018

Bürgermeister Dr. Thomas Gans hatte kürzlich einige Veranstalter zu Gast, die „den Ferienpass inhaltlich füllten“, wie er sagte. Es ging ihm darum, den Ehrenamtlichen seinen Dank auszusprechen. Weiter teilte er mit, dass für Kinder der Ferienpass im kommenden Sommer umsonst sein wird, weil der Erlös des 1. Sozialen Weihnachtsmarktes in diesem Jahr die Kosten auffangen soll. 200 Ferienpässe sind im Sommer für je 2,50 Euro verkauft worden. Das Programm, so Gans weiter, sei wegen der Bereitschaft der Anbieter ein gutes gewesen, mit Angeboten für Groß und Klein, zusätzlich mit „großen“ Angeboten wie Fahrten.

Dass die Anmeldungen für Angebote und für die Teilnahme am Ferienpass in diesem Jahr erstmals online möglich waren, hatte zu Problemen geführt. So war es etwas schwierig, Angebote ins Portal zu stellen. In der Regel war das nicht ohne Mithilfe der Mitarbeiterinnen aus der Verwaltung möglich. Nachdem die Software verbessert worden war, klappte das dann auch leichter.

Die Befürchtung war, dass auch viele Kinder oder deren Eltern mit der Anmeldung für die Teilnahme auch Schwierigkeiten hatten. Vielleicht hätten sonst mehr Kinder teilgenommen. Allerdings, so erinnerte Jugendpflegerin Sarah Hoffmann, war es im Sommer oft sehr heiß, so dass viele Kinder nicht kamen, obwohl sie angemeldet waren.

Das stellte Anbieter vor Probleme, denn es war einfach vorab schwer zu kalkulieren, wie viele Kinder kommen würden. So kam es mehrfach vor, dass sich 25 Kinder angemeldet hatten, aber nur 5 kamen. So blieben am Ende etwa Bratwürste übrig oder auch Preise für die Kinder.

Ulrich Helmboldt vom Sozialverband hat umgekehrte Erfahrungen gemacht. Es hatten sich deutlich weniger Kinder angemeldet, als schließlich gekommen waren. So musste er während der Veranstaltung noch weitere Preise besorgen. Die Teilnehmer an dem Treffen im Rathaus stimmten ihm zu, dass allein ein virtueller Ferienpass nicht ausreicht. „Die Kinder wollen etwas in der Hand haben, einen Stempel für die Teilnahme zeigen können, ein Erfolgserlebnis haben“, erklärte er.

Thomas Gans versprach, dieses Thema in der Verwaltung noch einmal besprechen zu wollen. Eigentlich hatte man ja die Druckkosten für den Ferienpass sparen wollen. Aber vielleicht gebe es ja eine vereinfachte Lösung.

Am Ende lud die Stadtverwaltung alle Veranstalter zum Essen ein.

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