Erster Spatenstich für drei Windräder in Königshagen

09. Juli 2014

Bürgermeister Dr. Thomas Gans war dabei, als am vergangenen Montag der symbolische 1. Spatenstich für den „Windpark Königshagen“ anstand. Die privaten Betreiber haben seine volle Unterstützung, ist der Platz an der ehemaligen Grenze doch in vieler Hinsicht ideal für umweltfreundliche Stromproduktion. Von Barbis aus wird man die Windräder nicht sehen können.

Jede der drei Windanlagen mit einer Nabenhöhe von 100 Metern und Rotorblättern von 50 Metern Länge wird übers Jahr gesehen so viel Strom produzieren, wie 850 Vier-Personen-Haushalte verbrauchen. Obwohl die Zufahrt an manchen Stellen für die langen Schwertransporter noch verbreitert werden müssen, sollen die drei Windräder noch in diesem Jahr Strom ins Netz einspeisen. Der Grund zur Eile: Nach der Reform des Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) werden die Betreiber nur dann 20 Jahre lang die bisherige Garantievergütung für ihren Strom bekommen, wenn der erste Strom bis Silvester ins Netz eingespeist wird. Danach gibt es deutlich weniger.

Betreiber ist die Windenergie Königshagen GmbH & Co. KG, deren Geschäftsführer Dr. Mark Winter ist. Das Investitionsvolumen umschrieb er mit einem „höheren 7-stelligen“ Betrag.

„Seit mehreren Jahren laufen die Planungen nun schon und beinahe hätte die Neuregelung des EEG allen Überlegungen einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Bürgermeister Gans. „Ich bin glücklich, dass es nun endlich losgeht. Damit erfolgt in Bad Lauterberg eine weitere Investition in Millionenhöhe. Andere reden immer nur darüber, hier wird gebaut.“

Zuversichtlich ist Gans auch, dass der geplante zweite Teil des Windparks auch noch Realität wird. Im Anschluss an diese drei Anlagen sind bis zu weitere vier Windkraftanlagen in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken und der HarzEnergie geplant.

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