Martin Schulz steht für Respekt in Deutschland
24. August 2017
Thomas Gans war gestern dabei, als SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz zu einer Großkundgebung in Göttingen war. Aus Bad Lauterberg waren ebenso Barbara Rien, Ingo Fiedler und Uwe Speit angereist. Es war schon ein Erlebnis, zusammen mit rund 4000 Menschen Martin Schulz einmal direkt zu erleben. Nach der Veranstaltung auf dem großen Platz vor dem alten Rathaus kam es sogar zu einer persönlichen Begegnung der Lauterberger mit dem SPD-Kanzlerkandidaten.
Zusammen mit Uwe Speit hatte sich Thomas Gans weit hinten an den Rand des Platzes gestellt, um auch die Zuhörer beobachten zu können. Zu hören waren Martin Schulz und zuvor Ministerpräsident Stephan Weil und Bundestagsabgeordneter Thomas Oppermann sehr gut, die Redner konnte man auf der großen Leinwand optisch verfolgen. Dabei beobachtete Thomas Gans, dass zu Beginn der Rede die Aufmerksamkeit bei den vielen Zuhörern nur mittelmäßig war. Doch im Laufe der Rede wurde es immer leiser und konzentrierter. Es fielen die Sätze wie: "Da hat er recht.", "Das stimmt!"," Wie gut, dass das mal jemand sagt.", "Der weiß, wovon er spricht!" ....
Martin Schulz sprach vor allem über Gerechtigkeit und Respekt in Deutschland. Wenn es dem Land auch gut gehe, gehe es nicht allen Menschen gleich gut. Einigen gehe es sogar schlechter, etwa den Minijobbern oder befristet Beschäftigten. Bei 60 Prozent der Bevölkerung komme der wirtschaftliche Aufschwung nicht an. Viele hätten seit Jahren keine Lohnerhöhung bekommen. Das wolle er ändern, versprach Schulz.
Respekt war auch sein Stichwort bei vielen anderen Themen, die der Kanzlerkandidat ansprach: Rente, Familie, Pflege, Ausländer, Migranten, aber auch Bildung. Gerade hier war Martin Schulz deutlich, der sagte, dass er auch in einer Universitätsstadt wie Göttingen betone, wie wichtig die Berufsschulen seien. Und während die Kanzlerin bei einer ihrer wenigen konkreten Aussagen ankündige, wie vom amerikanischen Präsidenten gefordert, 30 Milliarden Euro zusätzlich in die Rüstung zu stecken, wolle er das Geld lieber in die Zukunft und die Bildung investieren. "Bildung statt Aufrüstung" war sein Leitgedanke.
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