Projektbüro des Landes in Göttingen eröffnet
19. September 2014
Niedersachsens Staatssekretärin Birgit Honé hat heute das Projektbüro Südniedersachsen für die regionale Entwicklung unter großer Teilnahme in Göttingen eröffnet. Bad Lauterbergs Bürgermeister Dr. Thomas Gans war mit dabei. „Mit dem Südniedersachsenprogramm wollen wir die Entwicklung der Region vorantreiben und die Zusammenarbeit nachhaltig stärken“, sagte Honé bei der Eröffnung. Die Entwicklung Südniedersachsens, zu dem die Landkreise Osterode, Göttingen, Goslar, Northeim und Holzminden sowie die Stadt Göttingen zählen, liege dem Land „am Herzen“. Angesichts eines erwarteten Bevölkerungsrückgangs von 20 Prozent bis zum Jahr 2030 wolle man deutlich der Strukturschwäche begegnen. „Mit dem Südniedersachsenprogramm wollen wir die Entwicklung der Region vorantreiben und die Zusammenarbeit nachhaltig stärken“, sagte Honé bei der Eröffnung. Die Entwicklung Südniedersachsens, zu dem die Landkreise Osterode, Göttingen, Goslar, Northeim und Holzminden sowie die Stadt Göttingen zählen, liege dem Land „am Herzen“. Angesichts eines erwarteten Bevölkerungsrückgangs von 20 Prozent bis zum Jahr 2030 wolle man deutlich der Strukturschwäche begegnen.
Vorab habe das Land 50 Millionen Euro des EU-Strukturhilfefonds für Südniedersachsen „reserviert“, die durch die Gegenfinanzierung auf 100 Millionen Euro Investitionshilfe gesteigert werden könnten. Um die Kräfte zu bündeln, werde man künftig gezielt Projekte herausgreifen, um schwerpunktmäßig zu fördern, was überörtlich von Bedeutung und nachhaltig sei.
Landesbeauftragter Matthias Wunderling-Weilbier freute sich bei der Eröffnung über die große Resonanz. Hatten sich etwa 50 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden angemeldet, waren deutlich mehr als 120 gekommen. Die Veranstaltung wurde kurzerhand vom 1. Stock in einen größeren Raum im 4. Stockwerk verlegt.
Alle Landkreise haben eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter entsandt, um ihre Region zu vertreten zu lassen. Die Leiterin des Projektbüros, in dem alle Projekte koordiniert und begleitet werden sollen, ist Dr. Ulrike Witt. Die Landkreise Osterode am Harz und Göttingen haben Sandra Lindemann entsandt, die Thomas Gans bei der Gelegenheit gleich zu einem Gespräch nach Bad Lauterberg einlud.
Schwerpunkt der Förderung in Südniedersachsen soll eine bessere Mobilität sein, der Ausbau der Breitbandversorgung für ein schnelleres Internet und Hilfe beim Beschäftigungswachstum.
Dass die Kommunen das Südniedersachenprogramm des Landes „außerordentlich begrüßen“, stellte Göttingens Landrat Bernhard Reuter fest. Er erinnerte daran, dass die Kommunen immer noch unter dem Fördergefälle zu den Nachbar-Bundesländern leiden. Aber auch innerhalb Niedersachsens sei Südniedersachsen in der Vergangenheit zu kurz gekommen. Da sei es „mehr als gerecht“, wenn sich das Land hier besonders engagiere.
Wiederholt sprach Landesbeauftragter Wunderling-Weilbier an, dass es wichtig sei, dass die Kommunen in der Region kooperieren. Nur gemeinsame Projekte, die über die Kreisgrenzen hinauswirkten, hätten eine Chance gefördert zu werden. Die Eröffnung des Projektbüros sei „ein Symbol dafür, dass man gemeinsam vorangehen“ wolle.
Das Projektbüro befindet sich in der Danziger Straße 40 in Göttingen, einem Behördenhaus des Landes.
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