Wolfgang Wemmer als Seniorenbeauftragten vorgestellt

21. November 2017

Erfreut und erleichtert hat sich Bürgermeister Dr. Thomas Gans gezeigt, als er kürzlich den frisch berufenen Seniorenbeauftragten Wolfgang Wemmer der Presse vorstellte. Es sei eine lange Geschichte gewesen, die nun endlich zum Erfolg geführt habe. Er erinnerte noch einmal an den ein Jahr langen Werdegang zur Berufung des Beauftragten für alle Senioren der Stadt. Zuletzt war es immer um die Aufgabenstellung für dieses Ehrenamt gegangen. Schließlich legte Wolfgang Wemmer selbst einen Entwurf vor, den der Rat verabschiedete.

Zuerst war der Sozialverband (SoVD) an die Stadt herangetreten mit der Forderung eines Seniorenbeauftragten. Denn aus den vereinsinternen Beratungen von Mitgliedern wussten die Vorsitzenden der vier Sozialverbände, dass es einen größeren Beratungsbedarf für Senioren gibt.

Wolfgang Wemmer ist Vorsitzender des SoVDs Osterhagen und hatte sich schnell bereit erklärt, das Ehrenamt zu übernehmen. Am Ende hatte er auch keinen Gegenkandidaten. Sein Ziel ist es, Senioren die Lebensqualität zu erhalten oder zu erweitern und es ihnen zu ermöglichen, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Auch will er sich dafür einsetzen, dass wenigstens der öffentliche Bereich barrierefreie ist, und es sollen seniorengerechte Wohnungen geschaffen werden.

Die Tätigkeitspalette des Seniorenbeauftragten ist breit. Insbesondere hat sich Wolfgang Wemmer zur Aufgabe gemacht, Menschen mit Einschränkungen des Alters oder der Gesundheit die eigene Wohnung zu erhalten. „Manchmal muss nur wenig in der eigenen Wohnung umgestaltet werden“, erklärt er. Es gehe darum, Stolperfallen und Rutschgefahr zu erkennen, die etwa von kleinen Vorlegern ausgehen können. Das Leben erleichtern kann unter Umständen auch, wenn man einige Möbel umstellt, um häufig benutzte Dinge besser erreichen zu können. Auch da möchte er gerne beraten, wenn das gewünscht ist.

Wolfgang Wemmer ist Kraftfahrzeugmechaniker mit einer kleinen Oldtimer-Werkstatt in Osterhagen. Der gebürtige Scharzfelder ist 64 Jahre alt. Zum Sozialverband gekommen ist er durch eine schwere Krankheit, die er weitgehend überwunden hat. Jetzt will er der Gesellschaft etwas von dem zurückgeben, was er an Hilfe erfahren hat, begründet er sein Engagement als Seniorenbeauftragter.

Zu erreichen ist Wolfgang Wemmer über das Bürgerbüro im Rathaus (Telefon 8530).

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