Persönlich

Obwohl ich über 20 Jahre lang meinen Hauptwohnsitz in Bayern hatte, habe ich meine Bindung an meine Heimatstadt Bad Lauterberg nie verloren. Ich wurde 1964 im alten Krankenhaus am Heikenberg geboren. Mein Vater Fritz Gans war Elektriker bei den Stadtwerken, meine Mutter Lilli Gans (geb. Apel) arbeitete als Verkäuferin erst bei Neukost Schubert, später dann bei „Ihr Platz“. Ich ging – zunächst sehr widerwillig – in den Kindergarten in der Barbarastrasse besuchte die Grundschule am Hausberg, dann die Orientierungsstufe der KGS. Erst ab der 7. Klasse wechselte ich auf das Gymnasium nach Herzberg, wo ich schließlich 1984 das Abitur machte.

Schon damals hat es mich geärgert, dass ich in Bad Lauterberg kein Abitur machen konnte und gezwungen war, jeden Tag nach Herzberg zu pendeln. Gott sei Dank, sind die Bad Lauterberger Schüler nun nicht mehr dazu gezwungen. In dieser Zeit, genau am 19. Juni 1981, trat ich in die SPD ein und begann, mich politisch zu engagieren. Aufgrund meiner familiären Prägung und den politischen Ereignissen der damaligen Zeit kam für mich keine andere Partei als die SPD in Frage – und das gilt auch heute noch.

Nach der Schule ging ich freiwillig zur Bundeswehr und absolvierte meinen Wehrdienst im Pionierbataillon 120 in Dörverden. Anschließend begann ich mein Studium der Medienwissenschaft, der Philosophie und der Politischen Wissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen, wo ich nach einem sehr guten Studienabschluss anschließend zum Dr. phil. promovierte.

Schon während dieser Zeit begann ich als freier Autor und Produzent von Forschungs- und Industriefilmen zu arbeiten (u.a. für Audi und BMW). In dieser Zeit lernte ich auch meine heutige Ehefrau kennen.

1999 erhielt ich das Angebot für Prof. Dr. Peter Paul Gantzer, dem ehemaligen Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags, als Referent zu arbeiten. War ich vorher nur das politische Miteinander im Ortsverein gewohnt, so bekam ich hier schnell die Funktionen und Abläufe professioneller politischer Arbeit beigebracht.

Ich wurde dabei immer wieder an die SPD-Landtagsfraktion "ausgeliehen", um z.B. an den Untersuchungsausschüssen gegen den damaligen bayerischen Staatsminister Sauter und die Staatsministerin Hohlmeier mitzuarbeiten. 2006 wurde ich dann schließlich vom damaligen Fraktionsvorsitzenden und Münchner SPD-Chef Franz Maget gänzlich abgeworben, um fortan in Diensten der Landtagsfraktion als erst als sein persönlicher Referent und anschließend in der Geschäftsführung der bayerischen SPD-Landtagsfraktion zu arbeiten. All das waren sehr spannende, aber auch sehr fordernde Aufgaben.

2011 wurde ich schliesslich von den Bürgern meiner Heimatstadt zum Bürgermeister gewählt; ein ehrenvolles Amt, das ich seit dem 1. November 2011 ausüben darf.

Die größten Ereignisse waren jedoch für mich etwas ganz anderes: die Geburt meiner Tochter Lilli 2007 und meines Sohnes Tim 2012.